Aktuelles

Männersache ab sofort wieder erhältlich!







 
Zur Geschichte

Nikolaus Pabstmann war der Gründer des Traditionsbetriebs. Er erhielt am 16.August 1752 vom damaligen Bischof, Johann Philipp zu Bamberg, die „Gast- und Schildgerechtigkeit" für ein „Haus, Bräuhaus, Stallung und Hofreith" verliehen (übrigens befindet sich die gesiegelte Urkunde noch heute in unserem Brauereiarchiv).

Bis 1779 blieb die Braustätte mit zugehörigem Gasthaus im Besitz der Familie Pabstmann, danach ging es erst an Georg Wunner, später an Josef Zillich und im Jahre 1799 an Christoph Dinkel über, ehe der Oekonom Michael Rittmaier zu Strullendorf die Gebäudlichkeiten am Marktplatz für sich entdeckte und sie im Jahre 1864 erwarb. Er war es auch, der 1867 eine Kelleranlage zur Bierlagerung mit einem Sandsteingewölbe von 60 Meter Tiefe errichtet hatte. Noch heute sind diese Bauten der Bevölkerung wohlbekannt - es handelt sich dabei um den „Engelhardts-Keller" in der Kellerstraße 50, der besonders im Sommer durch seinen schattigen Biergarten viel Zuspruch findet.

Seit damals befindet sich die Schwanenbräu Ebensfeld auch in Familienbesitz. 1883 wurden die Besitzungen an Kunigunda Rittmeier übertragen, die wenig später den Gastwirt Lorenz Schmelzing heiratete.

Lorenz SchmelzigKunigunda Schmelzig
1849 - 19221860 - 1924

Nach 30 Jahren wurde das heutige „Brauhaus Ebensfeld" an Tochter Johanna und Schwiegersohn Johann Engelhardt übergeben. Johann Engelhardt erstellte im Jahre 1928 die Brauerei neu, in den Jahren 1932 und 1933 folgten ein neuer Bierkeller und eine neue Kühlanlage. Die brauereieigene Mälzerei wurde im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs (1939) erbaut.

Johann EngelhardtJohanna Engelhardt
1890 - 19691891 - 1983

1956 übernahm dann sein Sohn Karl Engelhardt das Anwesen. Er ahnte den immer größer werdenden Trend zum Flaschenbier voraus und brachte durch die Automatisierung der Anlagen sowie die Vergrößerung der Mälzerei seine Brauerei ein entscheidendes Stück voran. 1960 kamen ein neues Sudhaus sowie ein neuer Gär- und Lagerkeller hinzu, ehe Karl Engelhardt den Betrieb 1961 „auf die (damals noch) grüne Wiese" an den Oberen Kelbachdamm (frühere Bachwiese) verlagerte - den heutigen Firmensitz des Brauhauses.



Karl EngelhardtAnni Engelhardt
1927 - 19841928 - 2003

Im Jahre 1966 begann die Herstellung der „Schwanada"Limonaden. Bis zu seinem Tod 1984 betrieb Karl Engelhardt mit seinen Söhnen die Brauerei, ehe Hans-Karl Engelhardt die Brauerei übernahm und erfolgreich ins 250. Jahr ihres Bestehens führte.